GMM 600 – Technikdrama und eine starke Julia Hämmer.
Die 600er-Klasse bot am Samstag alles: hochkarätige Pace, emotionale Ausfälle und ein beeindruckendes Comeback aus dem Mittelfeld. Während Robin Zeilinger an der Spitze souverän davonzog, wurde das Rennen dahinter durch Motorschäden, Stürze und Defekte entschieden. Einer, der davon unbeeindruckt glänzte: Luca Barbana.
Pole-Setter Robin Zeilinger ließ im Rennen nichts anbrennen. Bereits im Qualifying hatte er mit einer 2:12.546 eine Ansage gemacht – im Rennen legte er nach und setzte mit einer 2:12.122 die schnellste Runde des Tages in der 600er-Klasse. Er fuhr souverän zum Sieg und ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen.
Dahinter tobte das Chaos. Nicholas Hole, aus Startreihe 1, erlitt einen kapitalen Motorschaden und stürzte dabei. Mit einer Handverletzung musste er ins Krankenhaus – seine Saison 2025 ist damit beendet. Auch sein Bruder Philip Hole stürzte früh im Rennen. Nick Fischer schied mit Motorschaden aus, Nicky Ravaad rollte mit technischem Defekt dramatisch auf Start-Ziel aus – gleich vier potenzielle Top-5-Fahrer waren damit raus.
Fahrer des Tages GMM 600: Julia Hämmer
Julia Hämmer ging am Samstag von Startplatz 18 ins Rennen – ohne vorherige Streckenkenntnis am Slovakiaring. Doch davon ließ sie sich nicht beirren: Mit beeindruckender Konstanz und viel Biss kämpfte sie sich durch das Feld und beendete das Rennen auf einem starken Platz 7. Eine echte Willensleistung, die ihr verdient den Titel „Fahrerin des Tages“ einbrachte.
Top 5 GMM 600 (Bestzeit & Abstand zu P1):
Robin Zeilinger – 2:12.122 – P1
Michael Schmieder – 2:15.001 – +23.858 s
Christian Kaiser – 2:16.073 – +27.672 s
Michael Plöderl – 2:16.558 – +33.148 s
Luca Barbana – 2:16.300 – +33.734 s