Rennbericht Lauf 10 Klasse 1000ccm

Saisonfinale 2019 in der Motorsport Arena Oschersleben

Frank Häfner stellte seine Panigale wieder einmal auf die Pole Position, doch die Rundenzeit ist hier zu vernachlässigen. Eine 1:32.547 min, die im Juni nur knapp für die 3 Startreihe gereicht hätte,  genügte für den ersten Startplatz.
Die langsamen Rundenzeiten an diesem Wochenende waren den allgemein schlechten Gripverhältnissen durch die starken Regenfälle geschuldet.
Neben Häfner gesellte sich Onno Bitter, der an diesem Wochenende das erste Rennen mit seinem neuen Einsatzgerät bestritten hat. Tobias Vogelei komplettierte die erste Reihe mit einer 1:33.676min auf Position 3.

Einen sehr guten Start in das letzte Saisonrennen erwischten Onno Bitter und Sven Gödicke.
Bitter lag Ende/Start Ziel an der Spitze des Feldes, wurde jedoch im Laufe der ersten Runde von Frank Häfner wieder in die Schranken gewiesen. Häfner war bereits in Runde 1 über 1 Sekunde schneller als der Rest.
Aus Reihe 2 konnte Sven Gödicke direkt 2 Positionen gut machen und lag das Rennen über lange auf der 3. Position.
Häfner an der Spitze nutze die ersten 3 Runden, um seinen Abstand weiter auszubauen. Mit 30er Zeiten in den ersten beiden fliegenden Runden, hatte er bereits ein Puffer von knapp 6 Sekunden herausgeholt. Diesen Vorsprung ließ er sich auch nicht mehr nehmen und gewann auch das zehnte Saisonrennen souverän.

Holger Schubert (Startplatz 6) hatte ebenfalls einen guten Start, musste dann aber zusehen wie die Yamaha R1 von Alexander Fraßmann an ihm vorbei ging.
Die Startphase von Fraßman noch recht verhalten, doch er fuhr sehr konstant und konnte sich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne fahren.
Tobias Vogelei schnappte er sich in Runde 3 und sah dann die #75 Sven Gödicke vor sich.
Diesen schaute er sich 2 Runden lang an, ging vorbei und fuhr mit 1:31.420min seine persönliche Bestzeit und konnte sich somit auch gut absetzen.
Da Onno Bitter auf P2 jedoch auch sehr konstant seine Runden drehte, war hier kein rankommen mehr. Am Ende ein starker 3. Platz für Fraßmann!

Unser Blick widmet sich wieder zu der Startaufstellung und zwar auf die 13 Position. Christian Kaiser, 1:36.639 min im Zeittraining – Die tückischen Bedingungen im Quali waren so gar nicht nach seinem Geschmack, daher musste er im Rennen die Kohlen aus dem Feuer holen und das tag er auch!
Bereits in Runde 2 konnte er vorfahren auf Platz 9, und hatte dann Pascal Steiner und Sebastian Grebe vor sich.
Zuerst schnappte er sich Pascal Steiner, der an diesen Tagen einfach kein Vertrauen zu seinem Vorderreifen gefunden hat und komplett hinter seinen Möglichkeiten fuhr.
Sebastian Grebe hatte ebenfalls zu kämpfen, konnte jedoch zu Beginn gegenhalten und ebenfalls 33er Zeiten fahren.
Von Runde 7 an war es ein Kopf an Kopf rennen, das von außen sehr schön anzuschauen war.
Mit weniger als 0.1 Sek. konnte sich Kaiser behaupten und den starken 7. Platz einfahren.

Bei einem Blick auf 2020 lässt sich nicht klar sagen, welche Fahrer in den Top 10 anzutreffen sein werden.

Fakt ist:

Frank Häfner hat eine extrem starke Saison gezeigt, in der ihm kein Fehler unterlaufen ist. Er war konstant auf jeder Rennstrecke schnell und wir sind gespannt, wie die Entwicklung im kommenden Jahr aussehen wird.
Mit Onno Bitter, Alexander Fraßmann, Tobias Vogelei, Holger Schubert und Sven Gödicke schläft die Konkurrenz jedoch nicht.
Auch Pascal Steiner, der in diesem Jahr genauso wie Matthias Kettner und einigen anderen das Glück nicht immer auf seiner Seite stehen hatte, stehen 2 Spitzenfahrer in der Startaufstellung.

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